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Unternehmensberater Roger Odenthal hat AIS-TaxAudit, ein
Zusatzprodukt zur Prüfsoftware IDEA, in einer DATEV-Umgebung und in
einer SAP R/3-Umgebung praktisch erprobt und berichtet in einem
10-seitigen Artikel von seinen Erfahrungen.
Roger Odenthal kommt dabei zu folgender zusammenfassenden Beurteilung:
Der Gedanke, für Prüffelder mit standardisierten Regeln
standardisierte Auswertungsroutinen einzusetzen und hiermit verbundene
produktive Prüfungszeit einzusparen, ist zwingend. Die hierauf
gerichtete technische Umsetzung muss sich jedoch im praktischen Einsatz
bewähren. Hierbei zeigt sich, dass eine zufriedenstellende Anwendung
wesentlich davon abhängt, dass die Daten in der von AUDICON
vorgegebenen Form (Beschreibungsstandard) übergeben werden. Überall
dort, wo sich insbesondere externe Prüfer bei ihrer Arbeit in
Systemumgebungen bewegen, welche Daten in der bezeichneten Form
bereitstellen können, sind Auswertungen technisch unproblematisch zu
erstellen.
Bei der Anwendung von AIS-TaxAudit in Systemumgebungen, welche Daten
nicht mittels der AUDICON-Schnittstelle übertragen können, sind
nachhaltige Verbesserungen notwendig. Hierbei sind primär die
Offenlegung von Dateistrukturen, Feldtypen und -bezeichnungen zur
nennen. Gleiches gilt für die Möglichkeit, manuelle Zuordnungen zur
Wiederverwendung abzuspeichern. Es erscheint ebenfalls sinnvoll, dem
Anwender Optionen zu eröffnen, Auswertungen selbst zu erstellen oder
vorhandene Auswertungen an die speziellen Gegebenheiten seines
Unternehmens anzupassen.
Unabhängig davon, dass die Finanzverwaltung bisher nicht entschieden
hat, ob TaxAudit zum Zwecke der Betriebsprüfung angeschafft und
eingesetzt wird, erscheint es sinnvoll, sich mit dem Gedanken der
automatisierten Datenanalyse auf der Basis des vorliegenden Programms
verstärkt auseinander zu setzen. Sollten die empfohlenen Verbesserungen
umgesetzt werden, könnte sich insbesondere für externe Prüfer zukünftig
ein sinnvolles und nützliches Werkzeug entwickeln.
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