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Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) als von allen Kaufleuten zu beachtende Qualitätsnormen im Bereich des betrieblichen Rechnungswesens haben eine lange Tradition. Als unbestimmter Rechtsbegriff im HGB verankert, umfassen sie die gesetzlich angeführten und dort zum Teil konkretisierten GoB sowie die außergesetzlichen Normen und Erkenntnisquellen, die vom Kaufmann bei der Rechnungslegung zu beachten sind. Ihre Einhaltung sichert ein allgemein anerkanntes Qualitätsniveau der Rechnungslegung, an das zahlreiche Folgen geknüpft sind.
Die vorliegende Schrift hat das Ziel, Antworten auf die Fragen nach der gegenseitigen Stellung der GoB/GoBS und der ISO-Normen DIN EN ISO 9000 ff. zu geben. Sie soll aufzeigen, welche Zusammenhänge zwischen den GoBS und den ISO-Normen DIN EN ISO 9000 ff. bestehen und welche Folgerungen daraus für die betriebliche Praxis zu ziehen sind. Sie soll Hilfestellung dafür bieten, daß in der betrieblichen Praxis nicht an zwei Stellen im Unternehmen gleichzeitig und ohne Abstimmung an verwandten Fragestellungen gearbeitet wird. Dadurch können Kosten vermieden werden und eine einheitliche Sicht auf alle qualitätsrelevanten Normen geschaffen werden. Das schließt auch eine gemeinsame Begriffswelt ein, die Verständnisschwierigkeiten auf beiden Seiten beseitigen kann.
Die Schrift richtet sich insofern an alle Gruppen, die im Unternehmen mit der Qualitätssicherung und den GoB befaßt sind. Das schließt auch die externen Abschlußprüfer, Steuerberater, Unternehmensberater, Zertifizierer usw. mit ein, die beide Bereiche in einer integrierenden Sichtweise zu betrachten haben, um für sich und für das Unternehmen einen größtmöglichen Nutzen zu erzielen. |
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